Goldener Winzer der Stadt Bad Dürkheim

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K.
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Goldener Winzer der Stadt Bad Dürkheim

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Gerade in der Süddeutschen Zeitung entdeckt:

https://www.sueddeutsche.de/leben/ausze ... -99-493960

"Musiker Kunze hielt Auszeichnung zunächst für Aprilscherz" dpa 16.01.2020

Musiker Heinz Rudolf Kunze (63; "Dein ist mein ganzes Herz") hat die Auszeichnung mit dem Orden "Goldener Winzer der Stadt Bad Dürkheim" zuerst für einen Aprilscherz gehalten. "Ich habe mich dann aber ins Bild setzen lassen über die Geschichte des Preises und wer ihn schon alles bekommen hat", sagte Kunze über die Ehrung der Pfälzer Karnevalsgesellschaft "Derkemer Grawler". Er freue sich sehr über den Orden, der ihm an diesem Freitag (20.00 Uhr) verliehen wird. "Ich freue mich, weil die Auszeichnung zeigt, dass ich auch in Regionen wahrgenommen werde, wo ich nicht so oft bin."

Mit dem Orden, bei dem es sich nicht um einen Karnevalsorden handelt, werden seit 1974 Menschen geehrt, die sich nach Ansicht der Stifter auf politischem, kulturellen, wissenschaftlichem, sportlichem oder wirtschaftlichem Gebiet um Region, Land und Bund verdient gemacht haben. In den Vorjahren wurden etwa Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), Kardinal Karl Lehmann und Schauspieler Dietmar Bär geehrt.

"Ich bin schon oft in Rheinland-Pfalz aufgetreten, vor allem in Mainz und auch schon einmal auf einem sommerlichen Weingut in Alzey", sagte Kunze der Deutschen Presse-Agentur. Seine wohl engste Verbindung zum Bundesland sei wohl sein ehemaliger Produzent Conny Plank (1940-1987) aus Hütschenhausen (Kreis Kaiserslautern), der 1985 das Erfolgsalbum "Dein ist mein ganzes Herz" produziert hatte.

Mit Karneval habe er als "nordostdeutscher Mensch" eher wenig zu tun, sagte der in Espelkamp (Nordrhein-Westfalen) geborene Musiker. Lachen sei aber sei existenziell wichtig. "Das gehört einfach zur Hygiene von Seele und Psyche." Dass sich jemand bei Witz und Satire auf den Schlips getreten fühlen könnte, müsse man auch einmal in Kauf nehmen.

"In einer so aufgeregten und hysterischen Zeit und Gesellschaft, in der wir leben, ist es nicht zu vermeiden, dass man mit Witzen auch einmal aneckt", sagte Kunze. "Aber je mehr man angerempelt wird von je mehr Seiten, desto besser und notwendiger war offenbar der Witz."

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